22.01.2025 | Pressebericht

Blickpunkt: KTM-Krise – „WIR WANKEN“

Von Eva Breutel und Michael Schümann

Die Insolvenz von KTM reicht weit über Österreichs Grenzen hinaus. Ein Mittelständler aus Nordrhein-Westfalen gibt Einblick, was die Situation für ihn und andere Zulieferer bedeutet. 

Die KTM-Insolvenz trifft nicht nur die Mitarbeiter von Europas größtem Motorradhersteller hart (siehe MOTORRAD 1/2025), sondern auch zahlreiche Zulieferer. Ihre Rechnungen werden nicht bezahlt, sie hängen in der Luft und wissen nicht, wie es weitergeht – oder ob es überhaupt weitergeht. Zudem sieht das von KTM am 29. November 2024 beantragte Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung vor, dass bei einem Gelingen der Sanierung den Gläubigern nur eine Quote von 30 Prozent angeboten wird. Zahlbar innerhalb von zwei Jahren.

Auf 70 Prozent ihrer Rechnungen bleiben sie demnach sitzen. Zu den KTM-Zulieferern und damit zu den zahlreichen Gläubigern gehört die deutsche Brehmer GmbH & Co. KG aus Wiehl bei Köln. Der mittelständische Betrieb mit rund 100 Beschäftigten entwickelt seit über 20 Jahren neue Produkte im Bereich von Mechatronik und Elektronik, von Schaltern und Steckverbindungen über elektronische Wegfahrsperren bis hin zu Sensoren und Tarnscheinwerfern. MOTORRAD sprach mit Gründer Thomas Brehmer und dem kaufmännischen Leiter und Mitgesellschafter Robin Brehmer über die Zusammenarbeit mit KTM und die Auswirkungen der KTM-Insolvenz auf ihre Firma ...

Den kompletten Beitrag können Sie hier nachlesen.

Erschienen im Magazin MOTORRAD, Ausgabe 2/2025